Plastische Chirurgie Forum, Bilder & Videos
Plastische Chirurgie Forum, Bilder & Videos
Forum
beschleunigungsvideo d16a8 - Saturday, 14. May 2011
Klar geht da mehr ohne durchdrehende Reifen. Liegt daran dass die Haftreibung (also wenn der Reifen Traktion hat) größer ist als die Gleitreibung (wenn der Reifen durchdreht). Wenn die Reifen durchdrehen vernichtest eine Menge Leistung in Wärme und in "plastische Verfomungsenergie" (auf Deutsch: Reifenabrieb), die du sonst in Beschleunigung stecken könntest. Schau dir mal en Dragster-Rennen an: Derjenige, der ne weiße Wolke hinter sich her zieht verliert meistens.

Zur Zeit:
Etwa 8 Sekunden von 0 auf 100. Schaft meiner auch noch problemlos mit mittlerweile 212.000km. Zu den hohen Kilometerleistungen meinte mal ein Kumpel: "Bei Honda ist das kein Problem. Die sind erst mit 150.000km eingefahren." :P
AGIJ - große Perspektive - Tuesday, 19. April 2011
Collagen Skin Care Produkte geben kann das Gesicht eine dramatische Steigerung, indem Sie einfach die Ergänzung, was die Haut ist natürlich zu verlieren. Diese Behandlung führt zu einer natürlichen jüngeren suchen Gesicht, und verzögern die Notwendigkeit für kosmetische Chirurgie. Durch die Kombination eines Kollagen Hautpflege-Routine mit der Anwendung von natürlichen ESCA Make-up einen viel jüngeren sauberer Gesicht entstehen kann.
AGIJ - große Perspektive - Tuesday, 19. April 2011
Kollagen wurde vielfach in der kosmetischen Chirurgie als Heilung für die Patienten brennen, den Wiederaufbau der Knochen-und einer Vielzahl von dentalen, orthopädischen und chirurgischen Zwecken Bis vor kurzem Kollagen als Beauty-Behandlung nicht sehr stark genutzt wird Kosmetik-Make-up für den Hausgebrauch.
Alles über AGIJ - Wednesday, 23. March 2011
Schönheit ist nicht nur ein Ideal, sondern vor allem ein Produkt mit entsprechenden Märkten, die von der Hautpflege bis zur Plastischen Chirurgie reichen.
AGIJ - große Perspektive - Wednesday, 16. March 2011
In Europa wurde die Therapie vor allem durch ihren Einsatz im kosmetischen Bereich bekannt. Die MICROCURRENT-Therapie erzeugt Wirkungen, die normalerweise nur durch plastische Chirurgie erreicht werden: Sichtbare Wirkungen bei Facelifting, Bindegewebsstraffung und Gewichtsreduktion.
SKGO - Wednesday, 9. March 2011
Das plastische Holz ist viel besser als das echte, denn es ist Umweltfreundlicher und man kann es recyklieren!
SKGO - Wednesday, 9. March 2011
Sie wollen dass plastische Holz benutzen. Das ist eine gute Idee.
Honda hat DIN 6921 Schrauben verbaut: Andere DIN erlaubt? - Wednesday, 20. October 2010
Aaaalso:

[Die Beispiele sind bezogen auf eine Werkstoffprüfung bei der ein Rundmaterial in einer Vorrichtung auseinander gezogen wird um die eigenschaften bezüglich haltbarkeit/wiederstandkraft zu prüfen]

Streckgrenze: diese bezeichnet die Kraft bei der nur eine elastische verformung auftritt - sprich das metall zurückfedert bzw in den ursprünglichen (form)Zustand zurückkehrt.

[wird diese Kraft überschritten findet ein plastische verformung statt bei der sich die Probe nach eine längenänderung ohne sichtbare(!) veränderungen langsam beginnt "einzuschnüren" (wird an einer stelle immer dünner) bis zum erreichen der:]

Zugfestigkeit: die Kraft bei der das Bauteil zerstört wird. In diesem falle würde dann die Schraube schlicht abreissen

Mal nebenbei: wenn du eine Schraube eindrehst und wie ein wilder anzugsmoment draufbringst wird die schrtaube NATÜRLICH gestreckt - sie wird (Messbar!!) länger.

zu den Köpfen: Habe gerade mal versucht mich da einzudenken (und habe mal quer über den "umbau" tread gelesen) du hast also vor ALLE Schrauben am Auto zu tauschen...

Nun haben wir da Sechskant- und wenige Kreuzschlitzschrauben (wenn ich mich nicht vertue).
Willst du denn zwingend die Sechskant gegen Torx tauschen? der Punkt ist das bei ner Sechskantschr. der Kopf vermutlich immer eine größere Auflagefläche hat als eine mit (innen)Torx und zusätzlich weniger hoch aufbaut.
Mal ganz aussen vorgelassen die Anzugsmomente, die - wenn sie mit der Torxschr. erreicht werden können (vergl. Streckgrenze/Zugfestigkeit) - einem Tausch , der u. U. mit Unterlegscheiben durchgeführt werden müsste um die selbe Auflagefläche wie die der Sechskantschr. zu haben, nicht im Wege stehen sollten.

Der nächste Punkt der mir zu denken geben würde ist das eine Schraube mit welchem Kopf auch immer wo das Werkzeug "rein" muss weinger möglichkeit bietet sie wenn sie abgenutzt ist trotzdem bewegt zu werden. bei ner sechskant kann man da glaube ich mehr tricksen...

Ich bin weis Gott kein Ingenieur aber vom Prinzip her - wenn die Festigkeitsklassen stimmen sollte es da keine Probleme geben das so durchzuziehen und alle zu tauschen. der Vorteil oder Unterschied zu denen aus dem ersten Bild/erster Post ist nur das diese diesen "bund" haben der die Auflagefläche vergrößert, welche aber auch mit U-Scheiben erreicht werden kann.
Dabei wiederum ist zu beachten das auch diese ne Festigkeitsklasse haben und man u. U. über ne ungünstige Materialpaarung nen Galvanisches Element erzeugen kann welches das dann alles übelst verrosten lässt.
So jetzt hab ich aber aus den untiefen meins Hirns einiges ausgebuddelt - hoffe es trägt was bei. ;)
Forex Report fortlaufend - Wednesday, 31. December 2008
UPDATE 2808

& GodmodeTraderF rex
CFD
Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten
Inhaltsverzeichnis
Ausgabe 2808 – 13. Okt. 2008
Seite 1 Editorial & GodmodeTraderF rex
CFD
Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten
Inhaltsverzeichnis
Ausgabe 2808 – 13. Okt. 2008
Seite 1 Editorial
Seite 2 Makrodaten-Check
Die Krise geht ihren Weg ...
Seite 4 CFD Trading
Seite 6 Der GodmodeTrader Chartlehrgang
Kerzencharts (Candlesticks) – So lese ich sie!
Seite 8 Chartanalysen
Major Currencies: EUR/USD, USD/JPY
Devisen Galerie: EUR/CZK
Seite 10 Neues aus dem Web
Seite 11 Forex Snapshot
Tendenzen ausgewählter Währungspaare
Makro View: Aufwärtskorrektur fällig –
Stoxx-Branchenindizes nach massivem Kursverfall mit Chancen
Seite 11 Impressum/Disclaimer
Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Eine Mixtur aus Verzweiflung und Faszination regierte die
Marktteilnehmer die letzten Wochen seit der Pleite von Lehman
Brothers. Verzweiflung, weil das Finanzsystem in seinen
Grundfesten nie derart am Abgrund stand und erstmals seit
Ende des Krieges kollektive Existenzängste das Geschehen
beherrschten. Und eine dunkle Faszination wegen des unbestimmten
Magengefühls, dass man gerade historisch einmalige
Zeiten erlebt.
Durch das entschlossene Auftreten der Regierungen und
Notenbanken weltweit kann es jetzt gelingen, wieder ansatzweise
so etwas wie Vertrauen herzustellen. Nicht KANN,
sondern MUSS. Denn viele Schüsse haben wir nicht mehr. Die
Menschen waren und sind, unter dem Trommelfeuer medialer
Untergangsmusik, schon soweit ihre letzten Kröten zuhause
unter der Matratze zu verstecken. Cash ist King in diesen Tagen

– aber wie Altmeister Warren Buffett erst kürzlich wieder in
einem sehenswerten Interview (_//_godmode-trader.
de/de/boerse-analyse/Interview-mit-Buffett-Finanzkriseund-
ihre-Folgen,a1008149,c65.html) feststellte: Cash bringt
nichts, wenn man dauerhaft darauf sitzt; und schon gar nicht
angesichts einer Geldpolitik, die in den kommenden Jahren
fast zwangsläufig wieder zu deutlichen Infl ationstendenzen im
Vermögensbereich führen wird. Es ist ein Faszinosum dieser
Vertrauenskrise, dass sie zwar das Finanzsystem an sich in Frage
stellt, aber trotzdem zu einer starken Liquiditätspräferenz in
eben diesem Geld führt – auch wenn es teilweise zu Ausweichbewegungen
kommt, wie in dem allerdings (noch) sehr kleinen
physischen Goldanlagemarkt.
Die Krise zeigt auch erneut sehr deutlich den fi nanzpolitischen
Unterschied zwischen den USA und Europa. Die unterschiedliche
Ausrichtung der Notenbankregime trat nie deutlicher
zutage. Offensichtlich erst unter großen Schmerzen und
wohl auch erheblichem politischen Druck konnte sich die
EZB zu einer längst überfälligen Zinssenkung durchringen.
Die Überbetonung der Inflationsgefahren ist angesichts der
extremen Rezessionsgefahr als rein akademisch zu betrachten.
Die Fed dagegen ist dem Wachstum ebenso wie der Preisstabilität
verpflichtet und kann daher weit flexibler agieren.
Äußerst spannend wird die weitere Entwicklung des Währungspaares
US-Dollar/Euro. Die Repatriierung von US-Vermögen
sorgt ebenso wie die Nachfrage von Banken, die Kredite in US-
Dollar aufnahmen und nun in derselben Währung zurückzahlen
müssen , für anhaltenden Druck auf den Euro. Dieser Trend ist
offenbar sogar weit stärker als das gegenläufi ge Bestreben
von Staaten wie China, die ihre stark dollardominierten Devisenreserven
diversifizieren. Nicht wenige Stimmen stellen
die Europäische Währungsunion gar mittelfristig wieder in
Frage. Die Heterogenität der Staaten tritt in massiven Renditedifferenzen
der Anleihen zutage. Italien z.B. muss einen
Prozentpunkt mehr zahlen als Deutschland. Nicht auszudenken
was passiert, wenn der erste Staat der Eurozone seine Anleihen
nicht mehr an den Investor bringt… man wird sich mit dem
Gedanken anfreunden müssen, dass das eine oder andere Land
mittelfristig wieder aus der Währungsunion ausscheidet. Und
an das Aufnehmen neuer Staaten in den Währungsverbund ist
derzeit überhaupt nicht zu denken.

Herzlichst, Ihr
Daniel Kühn



Makrodaten-Check Makrodaten-Check
Wirtschaftsdaten: Die Krise geht ihren Weg ...

Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen
treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen.

Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die

Informationen für die Börsen bedeuten.

Montag:

Der sentix-Gesamtindex fällt im Oktober auf -27,8, es ist der
tiefste Stand seit Erhebungsbeginn im Jahr 2002.

Unser Kommentar:

Dass der sentix-Index auf den tiefsten Stand seit 2002 abgefallen
ist, lässt aus antizyklischer Sicht hoff en: Die Stimmung ist off ensichtlich
so schlecht, dass Besserung in Sicht sein dürfte. Sollte das
G-7-Treffen greifbare Ergebnisse liefern, könnte schon die kommende
Woche einen Stimmungsumschwung bringen.

Dienstag:

Der Auftragseingang der Industrie ist im August in Deutschland
auf Monatssicht um 3,6 % gegenüber Vormonat gestiegen.


Mittwoch:

Das Bruttoinlandsprodukt ist in der Euro-Zone im zweiten
Quartal 2008 ist BIP um 0,2 % gesunken. Im vorangegangenen
Quartal hatte das Quartalswachstum bei 0,7 % gelegen. Im Jahresvergleich
liegt das Wachstum bei 1,4 % nach 2,1 % im Quartal
zuvor.

Der US-amerikanische Index zu den anstehenden Hausverkäufen
ist im August um 7,4 % auf 93,4 gefallen. Erwartet wurde
hingegen ein Rückgang um 1,0 %. Im Vormonat hatte der
Index revidiert bei -2,7 % gestanden. (nach zuvor -3,2 % ).

Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories)
sind in der vorangegangenen Woche um 8,1 Mio. Barrel gestiegen,
nach zuvor +4,3 Mio. Barrel.

Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den
USA im Wochenvergleich um 7,2 Mio. Barrel ausgeweitet, nach
zuletzt einem Plus in Höhe von 0,9 Mio. Barrel.

Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das
Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten
Staaten um 0,5 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor -2,3 Mio.
Barrel.

Donnerstag:

Die deutsche Handelsbilanz weist für August einen Überschuss
in Höhe von 10,6 Mrd. Euro aus nach 13,8 Mrd. Euro (revidiert von
13,9 Mrd. Euro) im Vormonat und 14,3 Mrd. Euro ein Jahr zuvor.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Gesamtumsatz im
verarbeitenden Gewerbe real in Deutschland im August um
2,2 % gestiegen. Im Vormonat hatte das Minus -1,1 % betragen,
im Juni wurde ein Anstieg um 1,5 % verzeichnet. Der Inlandsumsatz
ist im August-Jahresvergleich um 2,8 % geklettert, der
Umsatz mit dem Ausland um 1,2 %

Die deutschen Großhandelspreise sind im September gegenüber
dem Vormonat um 5,8 % gestiegen nach -1,8 % im Vor-

Sie haben eine Frage?
Wir haben die Antwort!
0800-818 30 50
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Makrodaten-Check Makrodaten-Check
monat. Im Jahresvergleich ist der Preisindex des Großhandels
in Deutschland um 0,6 % geklettert nach zuvor +7,4 %.

Die wichtigsten Zentralbanken senken die Leitzinsen in einer
konzertierten Aktion um bis zu 0,5 Prozentpunkte.

Unser Kommentar:

Dass die Leitzinssenkung der Notenbanken wirkungslos verpuff t,
weist darauf hin, dass an den Börsen ein Punkt erreicht ist, von
dem an die Krise nicht mehr ohne Weiteres zu stoppen ist. Die Ereignisse
dürften sich jetzt ihren Weg bahnen, ganz gleich, was die
Notenbanken tun.

Die Zahl der Erstanträge ist in den USA auf 478.000 gefallen.
Erwartet wurden 475.000 neue Anträge nach zuvor 498.000 (revidiert
von 497.000).

Der Großhandelsumsatz in den USA ist im August um 1,0 %
zurückgegangen.

Die US-amerikanischen Lagerbestände im Großhandel sind
gleichzeitig um 0,8 % geklettert. Das Verhältnis Lagerbestände
gegenüber Umsatz (Inventories/Sales Ratio) liegt in den Staaten
im Berichtsmonat leicht verschlechtert bei 1.10.

Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“)
sind in der letzten Woche um 88 Bcf auf 3.198 Bcf gestiegen. In
der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um
87 Bcf gestiegen, im Vorjahr hatten sie bei 3.315 Bcf gelegen.

Der „Pending Home Sales Index“ ist in den USA von Juli bis
August stärker gestiegen als erwartet. Das lässt darauf schließen,
dass sich die Talfahrt am US-Häusermarkt zumindest verlangsamt.
Der von der National Association of Realtors (NAR)
veröffentlichte Index der Pending Home Sales – dabei handelt
es sich um Absichtserklärungen, in den kommenden Monaten
ein Haus zu kaufen – legte von Juli bis August um 7,4 Prozent
zu. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet.
Damit lag der Index 8,8 Prozent höher als vor einem Jahr und
auf dem höchsten Stand seit Juni 2007. Er bezieht sich auf Käufe
aus dem Häuserbestand, nicht auf Neubauten.

Unser Kommentar:

Offensichtlich gibt es einige Antizykliker, die bei den ausgebombten
Immobilienpreisen auf Schnäppchenjagd gehen. Doch man
sollte die Immobilien-Krise deshalb noch nicht abhaken: Kontra-
Anleger sind oftmals etwas zu früh dran.

Ob jetzt tatsächlich wieder mehr Immobilien verkauft werden,
muss man erst einmal abwarten. Dagegen sprechen die zunehmend
schwache Verfassung des US-amerikanischen Arbeitsmarkts
und die gestiegenen Bonitätsanforderungen der Banken bei der
Kreditvergabe. Die Zahlen zu Hausverkäufen in den kommenden

Monaten werden mehr Aufschluss darüber geben, ob sich die Immobilienkrise
dem Ende zuneigt.

Nach Angaben des Informationsdienstleisters Forclosures.com
wurden in den USA im September insgesamt 107.500 Immobilien
zwangsvollstreckt. Dies entspricht gegenüber dem Vormonat
einem Plus von 6,6 Prozent. Vom zweiten zum dritten
Quartal stellt sich ein Zuwachs von 25,8 Prozent ein. Es ist davon
auszugehen, dass die Zahl der Zwangsvollstreckungen bis Jahresende
die Schwelle von einer Million erreicht. Die Zwangsvollstreckungsanträge
sind jedoch im September landesweit infolge
deutlicher Rückgänge in Kalifornien, Michigan und Texas um
2,4 Prozent gesunken, heißt es weiter bei Foreclosures.com

Freitag:

Im Juli ist die Zahl der Insolvenzen in Deutschland insgesamt
im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,2 % zurückgegangen.

Die US-amerikanische Handelsbilanz weist für August ein
Defizit in Höhe von 59,1 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein
Minus im Bereich von 59,5 bis 60,0 Mrd. US-Dollar. Im Vormonat
hatte das Defizit noch bei 61,3 Mrd. US-Dollar gelegen. Somit
wurde der Vormonatswert von zunächst veröff entlichten 62,2
Mrd. US-Dollar revidiert.

Die US-amerikanischen Importpreise sind im September um -3
% gefallen nach zuletzt -2,6 %. Ohne Öl sind die Einfuhrpreise in
den Vereinigten Staaten um -0,9 % gefallen nach zuvor -0,5 %.

Die US-amerikanischen Exportpreise sind im September insgesamt
um -1,0 % gefallen nach zuvor -1,7%. Ohne landwirtschaftliche
Erzeugnisse sind die Ausfuhrpreise um -1,0% gefallen
nach zuletzt -0

Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern
raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen
Börsenbriefs, die in Kürze erscheint.

Anmeldemöglichkeit (1) :
Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs


Anmeldemöglichkeit (2) :
Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs


Zum Autor:

Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs
und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs.
Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die
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Sie unter

_antizyklischer-börsenbrief.de und
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Seite 3

CFD Trading CFD Trading
CFD Profi -Trading


Linde AG – Auf Unterstützung jetzt mit
erhöhten Chancen

Linde AG – Kürzel LIN (DE)– Aktuell: 64,22 Euro

Charttechnische Situation: Bei Linde kam es in den vergangenen
Monaten zunächst zu einer ausgedehnten Konsolidierung im Bereich
einer Handelsspanne zwischen 92,20 Euro und 73,72 Euro. Der Rückfall
aus dieser Zone führte dann in den beiden vergangenen Wochen
zu einem massiven Abverkauf, die Aktie stürzte Senkrecht mit dem
Markt ab. Auf der bei 57,59 Euro liegenden Unterstützung konnten
sich die Notierungen dann fangen, so dass sich ausgehend von diesem
Niveau jetzt die Chance einer größeren Erholung bietet.

Trading: Der Einstieg bietet sich bei Linde zunächst direkt an. Ziel ist
der Bereich 73,72 Euro, mittelfristig bei stabilerem Markt durchaus
auch 80,00 Euro. Der Stopp-Loss sollte spätestens unter den 57,20
Euro gesetzt werden. Es bietet sich an, das Risiko der Position nicht
über 1 % des Depotkapitals ansteigen zu lassen.

Linde AG: Einstieg: Direkter Kauf
Stopp-Loss gesamt: 57,20 Euro
Risiko bis Stopp-Loss: - 10,93 %
Möglicher Gewinn bis 73,72 Euro (CRV ca. 1,35)
Möglicher Gewinn bis 80,00 Euro (CRV ca. 2,25)
Linde AG – Auf Unterstützung jetzt mit erhöhten Chancen
K+S AG: Einstieg: Direkter Kauf
Stopp-Loss gesamt: 34,50 Euro
Risiko bis Stopp-Loss: - 21,12%
Möglicher Gewinn bis 53,41 Euro (CRV ca. 1,05)
Möglicher Gewinn bis 62,11 Euro (CRV ca. 1,99)
K+S AG – Nach dem Abverkauf vor Gegenbewegung
K+S AG – Nach dem Abverkauf vor
Gegenbewegung

K+S AG – Kürzel SDF (DE)– Aktuell: 43,74 Euro

Charttechnische Situation: K+S AG brach nach einem Zwischenhoch
bei 84,02 Euro in den vergangenen Wochen massiv ein. Die Aktie
hatte dabei mit dem Rückfall unter die 62,11 Euro ein weiteres großes
Kaufsignal ausgelöst und fiel direkt weiter nach unten durch. In der
vergangenen Woche konnten sich die Notierungen hier bereits stabilisieren,
es gelang eine Seitwärtsbewegung im Bereich des langfristig
maßgebenden Aufwärtstrends bei 39,20 Euro. Davon ausgehend
springt die Aktie jetzt mit dem Markt an. Es eröffnet sich so die Chance
einer größeren Erholung.

Trading: Ein Einstieg bietet sich mit dem Überwinden von 43,15 Euro
bereits direkt bei K+S AG An. Der Stopp-Loss sollte spätestens unter
34,50 Euro auf neuem Tief platziert werden. Aufgrund der Entfernung
zum Stopp-Loss kann der Kapitaleinsatz nur gering gewählt werden
denn mehr als 1% es verfügbaren Kapitals sollte auch hier nicht in einer
Position riskiert werden.

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Der GodmodeTrader ChartlehrgangDer GodmodeTrader Chartlehrgang
Der GodmodeTrader Chartlehrgang

Kerzencharts (Candlesticks) – So lese ich sie!


Konkretes Anwendungsbeispiel –
Wie interpretiere ich einen Kerzenchart?


Anbei eine dreiteilige Grafik. Oben ist der Kursverlauf vom
S&P 500 Index von September 2001 bis November 2003 als
Übersicht dargestellt, in der Mitte wird der blau markierte
Ausschnitt des Kursverlaufs als Kerzenchart angezeigt und
unten werden 4 Einzelkerzen aus dem mittleren Kerzenchart
vergrößert eingeblendet. Wir zoomen uns also immer weiter
in die Tiefe des Charts. Bei dem Kerzenchart in der Mitte handelt
es sich um einen Tages-Kerzenchart. D.h., dass eine Kerze
für einen Tag steht.

Kerzenbeispiel A

Es handelt sich um eine Kerze mit einem kleinen weißen Körper,
mit langem unteren Schatten und ohne oberen Schatten.
Da es sich um einen Tages-Kerzenchart handelt, steht diese
eine Kerze für den Kursverlauf eines Tages. Der Eröff nungskurs
des Tages liegt in dem Schema bei Punkt 1.), anschließend fi el
der Kurs im Tagesverlauf deutlich nach unten ab, was durch
den langen unteren Schatten angezeigt wird. Der lange untere
Schatten zeigt an, dass es an diesem Tag intraday einen
regelrechten Sell Off gegeben hatte. Bei Punkt 2.) wurde im
Tagesverlauf das Tagestief ausgebildet, woraufhin die Kurse
sich wieder deutlich erholen konnten. Das Tagestief wurde
intraday also von Marktteilnehmern zu massiven Käufen genutzt.
Nachdem die Bären anfangs dominierten, übernahmen
die Bullen im Tagesverlauf das Ruder. Und zwar so deutlich,
dass die gesamten Intradayverluste aufgeholt werden konnten.
Der weiße Kerzenkörper zeigt an, dass sogar das Eröff nungskursniveau
überschritten werden konnte. Auf Tagesschlußkursnivau
konnte der Index an dem Tag also ansteigen.
Der fehlende obere Schatten sagt aus, dass der S&P 500 Index
an diesem Tag auf Tageshoch schließen konnte. Im Fachjargon
wird diese Kerze auch „Hammer“ genannt. Es handelt sich um
eine bullische Reversalkerze. Solche Hammerkerzen stehen
oft am Ende einer Abwärtskursbewegung und leiten eine Aufwärtsbewegung
ein.

Kerzenbeispiel B

Die Kerze besteht aus einem langen weißen Kerzenkörper
mit winzigem oberen Schatten. Weißer Kerzenkörper heißt,
dass der Schlußkurs über dem Eröffnungskurs lag. Die Bullen


Den gesamten Chartlehrgang finden Sie unter _//_godmode-trader.de/wissen/chartlehrgang/

Seite 6

Der GodmodeTrader Chartlehrgang Der GodmodeTrader Chartlehrgang
bestimmten das Tagesergebnis ganz maßgeblich. Der lange
Kerzenkörper zeigt den Abstand zwischen Eröff nungs- und
Schlußkurs an. Der Index konnte also deutlich ansteigen. Der
Eröffnungskurs liegt unten bei Punkt 1). Der fehlende untere
Schatten weist darauf hin, dass der S&P 500 Index an diesem
Tag direkt nach Eröffnung ansteigen konnte. Eröff nung und Tagestief
sind identisch. Der Index konnte nahe Tageshoch schließen
bei Punkt 2.) in dem Schema. Nahe Tageshoch deswegen,
weil die Kerze einen kleinen oberen Schatten aufweist. D.h.,
dass das Tageshoch minimal oberhalb des eigentlichen Schlußkurs
liegt. Im Fachjargon heißt diese Kerze „White Marubozu“.

Kerzenbeispiel C

Diese Kerze ist das Gegenstück zum „White Marubozu“. Es handelt
sich um einen „Black Marubozu“. Der lange schwarze Kerzenkörper
zeigt an, dass der Schlußkurs deutlich unter dem
Eröffnungskurs dieses Tages lag. Der Index fiel also deutlich
ab. In dem Kerzenschema oben bei Punkt 1.) liegt das Eröff nungsniveau.
Der fehlende obere Schatten zeigt an, dass Eröffnungskurs
und Tageshoch identisch sind. Demzufolge fi elen
die Kurse direkt nach Eröffnung. Der Tagesschlußkurs liegt
nahe des Tagestiefs. Letzteres wird durch den kleinen unteren
Schatten angezeigt.

Kerzenbeispiel D

Zu sehen, ist eine Kerze mit einem langen oberen Schatten
und kleinem weißen Kerzenkörper. Ein unterer Schatten fehlt.
Im Fachjargon wird diese Kerze „Shooting Star“ genannt. Im
Zentrum dieser Kerze steht ganz klar der lange obere Schatten
(Docht). Dieser lange obere Schatten besagt, dass der Index
an diesem Tag intraday deutlich ansteigen, aber das hohe
Niveau nicht bis zum Tagesschluß halten konnte. Es gab an
diesem Tag also Marktteilnehmer, die den Intraday-Anstieg
zum Verkauf nutzen. Während bei der eingangs erläuterten
Hammerkerze intraday zuerst die Bären, dann die Bullen
dominieren, ist es bei der Shooting Star Kerze genau umgekehrt.
Zuerst steigt der Index durch die Kraft der Bullen, dann
treten intraday aber die Bären auf den Plan, verkaufen und
bestimmen damit das Ergebnis des Tages. Der kleine weiße
Kerzenkörper zeigt an, dass der Schlußkurs leicht über dem
Eröffnungskurs lag. D.h., dass der Index an diesem Tag doch
noch leicht ansteigen konnte. Der Shooting Star steht am
Ende einer Aufwärtskursbewegung und kann eine Abwärtsbewegung
einleiten.

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Major Currencies: EUR/USD, USD/JPY Major Currencies: EUR/USD, USD/JPY
EUR/USD Kurs: 1,3623 USD
Tageschart (log) seit 28.02.2008 (1 Kerze = 1 Tag)
US-Dollar gegenüber japanischem
Yen – Was bringt das Verkaufsignal?

Rückblick: Der US-Dollar startete nach einer mittelfristigen
Aufwertungsphase gegenüber dem japanischen Yen im
Juni 2007 bei 124,13 JPY eine starke Abwärtsbewegung.
Ein beschleunigter Kursrutsch führte zum Rückfall auf den
tiefsten Stand seit 1995. Nach einem neuen Tief bei 95,74
JPY Mitte März 2008 gelang schließlich die dynamische
Rückkehr über das Ausbruchslevels bei 101,26 - 101,87 JPY
und eine Kurserholung bis 110,70 JPY. Aktuell kippt USD/
JPY aber wieder deutlich zurück. Mit dem Unterschreiten
der Nackenlinie (schwarz) einer bärischen SKS Trendwendeformation
sowie der 102,86 JPY Marke wurde nun ein
Verkaufsignal aktiv. Das kurzfristige Chartbild ist jetzt
bärisch zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Der Yen gewinnt seit Kurzem
extrem an Stärke, sowohl gegenüber dem Euro als auch dem
US-Dollar. Mit der aktiven Topformation und dem deutlichen
Rückfall drohen nun weitere Abgaben bei USD/JP bis 95,74
JPY. Darüber hinaus werden auf mittelfristige Sicht weitere.
Größere Kursabschläge bis 95,74 JPY und darunter 85,00 JPY
werden dann auf mittelfristige Sicht möglich. Kurzfristige
Rückläufe an das Ausbruchslevel bei 102,86 - 103,60 JPY
wären jetzt problemlos möglich. Erst eine nachhaltige
Rückkehr über 106,00 JPY würde die aktiven Verkaufsignale
wieder neutralisieren und eine Kurserholung des US-
Dollars ermöglichen. Ein Anstieg über 108,87 JPY würde
eine Aufwärtsbewegung bis 113,70 - 114,65 und darüber
langfristig 124,13 JPY einleiten.

Euro gegenüber US-Dollar –
Startet jetzt eine Erholung?

Rückblick: Der Euro markierte nach langfristiger Aufwärtsbewegung
bei 1,6019 USD ein Hoch im April 2008 und startete
eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau. Aus dieser
entwickelte sich schließlich eine obere Umkehrformation
(Doppeltop), deren Aktivierung schließlich zu einem
deutlichen Kursrutsch von EUR/USD bis an das Abwärtsziel
bei 1,3273 USD führte. Dort prallte das Währungspaar am
vergangene Freitag nach oben hin ab und vollzieht eine
starke Kurserholung. Die Freitagsverluste sind wieder gut
gemacht und das Chartbild nach dem neuen Jahrestief nun
etwas entspannter. Dennoch dominiert der mehrwöchige,
steile Abwärtstrend, das übergeordnete Chartbild bleibt
bärisch zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Ob der Euro mit dem jüngsten
Tief bereits ein markantes Zwischentief gesehen und
eine größere Kurserholung gestartet hat, bleibt zunächst
abzuwarten. Die Chancen darauf stehen jetzt zumindest
besser als in der Vorwoche. Die laufende Erholung könnte
jetzt noch problemlos bis 1,3745 und 1,3882 - 1,3905 USD
ausgedehnt werden. Oberhalb von 1,3905 USD läge bei
1,4081 - 1,4154 USD der nächste Widerstandsbereich. Das
aktuelle bullische Reversal als Ansatz einer mehrtägigen
Erholung kommt jetzt erst wieder in Bedrängnis, so bald EUR/
USD signifikant unter 1,3415 USD zurückfällt. Ein erneuter Test
der 1,3273 USD Marke wird dann wahrscheinlich. Unterhalb
von 1,3250 USD drohen weitere Kursverluste.

USD/JPY Kurs: 100,58 JPY
Tageschart (log) seit 11.03.2008 (1 Kerze = 1 Tag)
Seite 8

Devisen-Galerie: EUR/CZK Devisen-Galerie: EUR/CZK
EUR/CZK Kurs: 24,5200 CZK
Tageschart (log) seit 17.03.2008 (1 Kerze = 1 Tag)
Euro gegenüber tschechischer Krone
prallt zunächst nach unten ab, aber...

Rückblick: Der Euro startete nach einem langfristigen
Abwärtstrend im Juli nach einem neuen Mehrjahrestief
bei 22,8450 CZK gegenüber der tschechischen Krone
eine deutliche Aufwertungsphase. In der Folge brach das
Währungspaar über den mittelfristigen Abwärtstrend aus
und kletterte bis an die exp. GDL 200 (EMA200), wo es am
Freitag nach unten hin abprallte. Heute setzt EUR/CZK weiter
zurück, der Fehlausbruch über die exp. GDL 200 (EMA200)
und das letzte Zwischenhoch bei 24,9620 CZK führt zunächst
zu Verkäufen des Euro. Das kurzfristige Chartbild ist neutral
zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Der Euro könnte nach dem
gescheiterten Ausbruchsversuch nach oben gegenüber
der tschechischen Krone nun weiter bis 24,4000 und
24,1800 - 24,2500 CZK zurücksetzen. Dort sollte EUR/
CZK idealerweise wieder nach oben drehen und einen
weiteren Ausbruchsversuch über 24,9620 CZK starten.
Gelingt schließlich ein Anstieg über das Septemberhoch bei
24,9620 CZK per Tagesschluss, werden steigende Kurse bis
25,3650 und 25,6480 CZK möglich. Kippt EUR/CZK hingegen
signifikant unter 23,9300 CZK zurück, wird ein Verkaufsignal
aktiv und fallende Kurse bis 23,4150 und darunter dann zum
Jahrestief bei 22,8450 CZK wahrscheinlich.

Weitere Forex-Analysen, die gerade auf
Godmode-Trader.de erschienen sind:

GBP/USD

_//_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/BritischesPfund-
jetzt-reif-fuer-eine-Erholung,a1008699,c29.html

EUR/GBP

_//_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inPfund-
Kurz-geschuettelt-jetzt,a1008747,c29.html

USD/CAD

_//_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/US-Dollar-inkanadischen-
Dollar-Enorme-Rallyebewegung,a1008825,c29.html

EUR/NOK

_//_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/
Euro-in-NOK-Der-Norwegenurlaub-wird-immer-billigerdenn,
a1004813,c29.html

EUR/TRY

_//_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inLira-
Ist-das-das-Comeback,a1006291,c29.html

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Neues aus dem Web Neues aus dem Web
DAX – Close Short & „Rettung in letzter Sekunde?“

Das bei 5.810 ausgelöste Short-Position hat sich mit vollsten
Wucht entfaltet. Nachdem das 50iger Fibonacci-Level ohne
nennenswerte Gegenwehr unterschritten wurde war relativ
klar, dass auch das alles entscheidende 61,8er Korrekturlevel
bei 4.465 in „Angriff“ genommen wird. Nach einem doch recht
volatilen und nervenaufreibendem Handel und einem intraday-
Tief bei 4.308 DAX-Punkten konnte aber zumindest dieses
Level (wohl auch in Erwartung einer globalen Stützungsaktion
am Wochenende) dann gehalten werden.

Hier geht’s weiter: _//_godmode-trader.de/de/
boerse-nachricht/DAX---Close-Short-%84Rettung-in-letzterSekunde%
93,a1008307,c64.html

Die Feuerwehr löscht mit Benzin ...

Jetzt haben wir den Salat: Die größte Finanz- und Wirtschaftskrise
seit 100 Jahren entfaltet sich direkt vor unseren Augen. Wir
werden Zeugen von Ereignissen, über die unsere Kinder und
Enkel noch mit angstvoller Stimme sprechen werden, wenn wir
alle längst das Zeitliche gesegnet haben. Bleibt also zumindest
als schwacher Trost: So etwas ist längst nicht jeder Generation
beschieden ...

Hier geht’s weiter: _//_godmode-trader.de/de/boersenachricht/
Die-Feuerwehr-loescht-mit-Benzin,a1008231,c64.html

GOLD – Wann kommen die 5000 $ pro Feinunze?

Wir befinden uns in einer Finanzkrise historischen Ausmaßes
und der Goldpreis korrigiert seit März dieses Jahres und kann
sich einfach nicht nach oben lösen? Was ist da los? Das ist die Frage,
die sich Anleger und Händler des Edelmetalls stellen.

Hier geht’s weiter: _//_godmode-trader.de/de/boersenachricht/
GOLD-Wann-kommen-die-5000-pro-Feinunze-,
a1008211,c213.html

DAX – Viele reden von einem Boden ? – Und was
bedeutet das ?

Bereits am Freitag mehrten sich die Stimmen derer, die nach
einem dermaßen drastischen Abverkauf wie wir ihn in der zurückliegenden
Woche gesehen haben, einen temporären Boden
sehen. Es war bekannt, dass sich am Wochenende die Finanzminister
und Notenbanker der 7 führenden Industriestaaten in
Washington zusammensetzen würden, es war bekannt, dass
die Bundesregierung ein Rettungspaket für den deutschen
Bankensektor vorbereiten werde und es war bekannt, dass sich
die Eu-Mitglieder am heutigen Sonntag in Paris treff en und
mögliche Maßnahmen beschließen werden.

Hier geht’s weiter: _//_godmode-trader.de/de/boersenachricht/
DAX-Viele-reden-von-einem-Boden-Und-was-bedeutet-
das-,a1008229,c64.html

Seite 10

Forex Snapshot Forex Snapshot
Tendenzen ausgewählter Währungspaare


* Kurzfristige Tendenz: bis zu 2 Wochen
** Mittelfristige Tendenz: 1 Monat bis 3 Monate
*** Langfristige Tendenz: 6 Monate bis 1 Jahr
Der Kurs des angegebenen Währungspaares
lautet immer in der zweiten Währung des Paares.
Steigend _
Fallend +
Neutral )
Währungspaar Kurs Tendenz
kurzfristig* mittelfristig** langfristig***
EUR/USD 1,3623 _))
USD/JPY 100,58 )+)
GBP/USD 1,7328 _+)
USD/CHF 1,1307 +)+
USD/CAD 1,1668 )_)
AUD/CAD 0,7825 )++
AUD/USD 0,6718 _))
AUD/JPY 67,47 +)+
AUD/CHF 0,7598 )++
CHF/JPY 88,8 _+)
CAD/JPY 86,02 )++
EUR/JPY 136,8 )+)
EUR/CHF 1,5406 )+)
EUR/TRY 1,9177 ___
EUR/CZK 24,52 )_+
EUR/GBP 0,7868 ))_
EUR/HUF 252,27 _)+
EUR/NOK 8,4189 _))
EUR/PLN 3,5565 _)+
EUR/SEK 9,656 ___
EUR/ZAR 12,5698 ___
GBP/CHF 1,9604 +++
GBP/CAD 2,0207 _))
NZD/USD 0,6053 )+)
USD/DKK 5,4711 +))
USD/HKD 7,7629 )+)
USD/NOK 6,1804 +)+
USD/SEK 7,898 +))
SGD/USD 0,6802 )+)
USD/MXN 12,6762 _))
Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73
(Haus 11 / 3. OG), 81541 München
Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290
Internet: _boerse-go.ag
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Amtsgericht München

Internet: _boerse-go.ag
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Harald Weygand
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Registergericht: Amtsgericht München,
Register-Nr: HRB 169607,
Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß §
27a UStG: DE207240211
Chefredakteur (v.i.S.d.P.): Daniel Kühn
Redaktion: Jochen Stanzl, Thomas Gansneder
Technischer Analyst: André Rain
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Spotmarkt, die auf früheren Preisen basieren, enthalten keine Garantie
für die Richtigkeit dieser Kurse. Informationen über die Währungspreise
werden uns von Dritten zur Verfügung gestellt. Obwohl wir glauben,
dass unsere Quellen zuverlässig und vertrauenswürdig sind, können
wir deren Genauigkeit, Vollständigkeit, Rechtzeitigkeit und korrekte
Reihenfolge nicht garantieren. Wir untersuchen weder die Anbieter der
Währungskurse, auf die sich unsere Prognosen beziehen, noch betrachten
wir irgendwelche Finanzdaten oder andere Informationen solcher
Anbieter. Daher stellen unsere Prognosen keine Analyse von kommerziellen
oder finanziellen Faktoren dar, die für künftige Bewegungen der
Währungskurse relevant sein können. Unsere Prognosen ziehen weder
die spezifische Situation, Erfahrung und das Risikoprofil eines einzelnen
Investors in Betracht, noch berücksichtigen sie die Steuerimplikationen
einer Anlage. Wir können den Erfolg einer Investition, die Sie aufgrund
unserer Informationen tätigen, nicht garantieren. Investitionen sind
stets mir Risiko verbunden. Aufgrund von politischen, wirtschaftlichen,
marktbedingten oder sonstigen Entwicklungen kann es zu Verlusten
kommen, im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust. Die Charts im
Godmode Devisen Report werden mit Teletrader Professional und Tradesignal
erstellt.

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Makro View Makro View
Aufwärtskorrektur fällig

Stoxx-Branchenindizes nach massivem


Kursverfall mit Chancen


Der massive Kursverfall der vergangenen Woche, der den großen
globalen Aktienindizes im Schnitt etwa 20% an Kursverlusten
bescherte, scheint erst einmal gestoppt. Zum Beginn der
neuen Handelswoche deuten die Zeichen auf eine gewisse Entspannung
hin, was vor allem auf die neu geplanten Hilfspakete
für den Finanz- und Bankensektor zurückgeht. So will die Bundesregierung
ein Rettungspaket für die deutschen Banken mit
einem Gesamtvolumen von 400 Milliarden EUR aufl egen, das
sowohl staatliche Garantien für den Kreditfluss zwischen den
Banken als auch direkte Finanzspritzen enthalten soll. Auch auf
EU-Ebene wurden neue und koordinierte Stabilisierungsmaßnahmen
für den Finanzsektor vereinbart. Hier einigten sich die
Staats- und Regierungschefs am Wochenende in Paris darauf,
den Banken Staatsgarantien nach britischem Vorbild zu gewähren
sowie Staatsbeteiligungen an Kreditinstituten ausdrücklich
zu erlauben.

In der Konsequenz starteten die europäischen Börsen mit kräftigen
Kursgewinnen in die neue Woche. Gute Chancen für Anleger,
von der laufenden Aufwärtskorrektur
zu profi tieren, bieten
sich derzeit vor allem in den 18
europäischen Branchenindizes
des Dow Jones Stoxx 600, die in
der vergangenen Woche undiff erenziert
unter die Räder gekommen
sind. Hier wurden alle Sektorenindizes
ohne Rücksicht auf
die unterschiedlichen Geschäftsaussichten
der einzelnen Branchen
massiv verkauft. Ob Banken
oder Finanzdienstleister, Bau oder
Chemie, Einzelhandel oder Medien
– die Kursverluste zogen sich
durch alle Bereiche. Deshalb soll
im Folgenden untersucht werden,
welche der Branchenindizes die
besten Aussichten für eine fortgesetzte
Aufwärtskorrektur besitzen.

Basis-Rohstoff e

Der Dow Jones Stoxx Index für Basis-Rohstoffe enthält aus
Deutschland so bekannte Namen wie den Chemiegiganten
Bayer AG; den Düngemittelhersteller K+S sowie den Industriegas-
Spezialisten Linde AG. Aus dem weiteren Euroraum
sind Firmen wie Air Liquide aus Frankreich, die Solvay aus Belgien
oder AKZO Nobel aus den Niederlanden vertreten. Allen
diesen Firmen ist gemeinsam, dass sie im Zuge der deutlich
nachgebenden Preise für Grundstoffe unter erheblichen Abgabedruck
gerieten, so dass der entsprechende Sektorenindex
noch unter die 300er-Marke auf ein Jahrestief von 288,2
Punkten zurückgefallen ist. Anfang September hatte der
Branchenindex noch oberhalb der 600-Punkte-Marke notiert.
Selbst wenn man die verschlechterten globalen Konjunkturaussichten
berücksichtigt, ist eine Halbierung des Branchenindex
in gerade einmal vier Wochen aus fundamentaler Sicht
klar übertrieben. In seinem Ende August etablierten kurzfristigen
Abwärtstrendkanal besitzt der Branchenindex für Basis-
Rohstoffe deshalb Kurspotenzial zumindest bis zur 400er-


Seite 12

Makro View Makro View
Marke, wo derzeit die fallende
Trendlinie verläuft. Positiv stimmt
auch, dass der RSI Wilder (14-Tage-
Einstellung) bereits den überverkauften
Bereich nach oben
verlassen hat. Trendfolgende Indikatoren
wie der Aroon sowie der
Parabolic Price/Time-Indikator
dürften bald folgen.

Finanzdienstleistungen

Gemeinsam mit den beiden Branchenindizes
für Banken sowie
Versicherungen stürzte auch der
Dow Jones Stoxx Index für Finanzdienstleistungen
ab. Den Löwenanteil
an diesem Branchenindex
besitzt mit knapp 16,5% die Deutsche
Börse AG. Weiter vertreten
sind die London Stock Exchange
sowie zahlreiche Investmentgesellschaften wie Julius Baer,
Schroders oder Investec. Auch dabei ist die deutsche Hypo Real
Estate mit einer Gewichtung von allerdings nur knapp über
1,1%. Der Finanzdienstleister-Index startete seine Talfahrt Anfang
August bei Kursen knapp oberhalb der 320-Punkte-Marke.
Der beschleunigte Abwärtstrend setzte dann Mitte September
ein und führte den Branchenindex auf ein Jahrestief von 186,2
Zählern. Das bereits stark rückläufige negative Momentum sowie
der aus dem überverkauften Bereich gekletterte RSI Wilder
(14-Tage-Einstellung) lassen auch hier eine weitergehende Aufwärtskorrektur
erwarten, die Raum bis zur 50%igen Fibonacci-
Korrekturmarke der mittelfristigen Abwärtsbewegung bei
253,0 Punkten besitzt. Dort verläuft in etwa auch die fallende
20-Tage-Linie.

Medien

Relative Stärke im Vergleich zu den anderen Branchenindizes
bewies der Dow Jones Stoxx Medien Index (ohne Abbildung),
der zuletzt trotz der höchst angespannten Marktsituation drei
weiße Tageskerzen in Folge verzeichnen konnte. Damit haben
sich die Aussichten stark verbessert, dass der nach der Ausbildung
eines Doppeltops in der 175er-Kursregion Anfang September
etablierte neue Abwärtstrend zumindest kurzfristig


gebrochen werden kann. Eine Zwischenerholung bis zur 155Punkte-
Marke ist dem Index, der nach einem Tiefststand von
105,3 Punkten aktuell knapp über 130 Zählern notiert, allemal
zuzutrauen.

Für eine positive Entwicklung der drei hier betrachteten Sektorenindizes
des Dow Jones Stoxx 600 ist jedoch die Voraussetzung
unabdingbar, dass sich die Erleichterung über die neuen
Maßnahmenpakete zur Stützung der Finanz- und Kreditmärkte
als nachhaltig erweist und neue Hiobsbotschaften von Konzern-
und Bankenseite ausbleiben. Für eine echte Trendwende
ist es angesichts der weiter dominierenden mittel- und langfristigen
Abwärtstrends sowie der zu erwartenden realwirtschaftlichen
Eintrübung in der Eurozone noch viel zu früh.

Volker Zenk
FXdirekt Bank

Seite 13

Forex Snapshot Forex Snapshot
Kursveränderung ausgewählter Währungspaare
Änderung in % gg. Vorwoche

-12,40%
-10,77%
-9,97%
-9,55%
-6,53%
-2,54%
-2,46%
-2,29%
-2,25%
-1,82%
-1,40%
-1,19%
-1,08%
-0,93%
-0,80%
-0,47%
-0,21%
-0,05%
0,41%
0,49%
0,57%
1,13%
1,63%
2,94%
5,08%
5,99%
6,12%
7,54%
10,06%
12,01%
-17,00%-12,00%-7,00%-2,00%3,00%8,00%13,00%
USD/MXNUSD/SEKUSD/CADEUR/ZARGBP/CADEUR/TRYEUR/PLNEUR/GBPEUR/HUFEUR/NOKUSD/NOKEUR/USDUSD/HKDUSD/DKKSGD/USDEUR/CHFUSD/CHFEUR/CZKEUR/SEKGBP/USDCHF/JPYAUD/CADGBP/CHFUSD/JPYEUR/JPYNZD/USDCAD/JPYAUD/USDAUD/CHFAUD/JPY
Seite 14

Forex Snapshot Forex Snapshot
Kursveränderung ausgewählter Währungspaare
Änderung in % seit 01.01.2008

-30,96%
-23,21%
-23,16%
-23,37%
-20,94%
-16,04%
-9,93%
-12,86%
-10,23%
-9,89%
-12,65%
2,39%
-7,38%
-0,24%
-6,84%
-1,92%
7,07%
-0,42%
-6,56%
13,95%
6,23%
-0,07%
7,25%
-1,19%
13,15%
1,96%
27,92%
17,01%
22,23%
16,39%
-42,00%-32,00%-22,00%-12,00%-2,00%8,00%18,00%28,00%
USD/MXNUSD/SEKUSD/CADEUR/ZARGBP/CADEUR/TRYEUR/PLNEUR/GBPEUR/HUFEUR/NOKUSD/NOKEUR/USDUSD/HKDUSD/DKKSGD/USDEUR/CHFUSD/CHFEUR/CZKEUR/SEKGBP/USDCHF/JPYAUD/CADGBP/CHFUSD/JPYEUR/JPYNZD/USDCAD/JPYAUD/USDAUD/CHFAUD/JPY
Seite 15









UPDATE 2908

& GodmodeTraderF rex
CFD
Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten
Inhaltsverzeichnis
Ausgabe 2908 – 20. Okt. 2008
Seite 1 Editorial & GodmodeTraderF rex
CFD
Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten
Inhaltsverzeichnis
Ausgabe 2908 – 20. Okt. 2008
Seite 1 Editorial
Seite 2 Makrodaten-Check
Wirtschaftsdaten: Man wundert sich ...
Seite 3 Forex Video-Check
Seite 4 CFD Trading
Seite 6 Der GodmodeTrader Chartlehrgang
Grundlagen der Candlestick-Chartanalyse
Seite 8 Chartanalysen
Major Currencies: EUR/JPY, USD/CHF
Devisen Galerie: EUR/PLN
Seite 10 Neues aus dem Web
Seite 11 Forex Snapshot
Tendenzen ausgewählter Währungspaare
Makro View: Kreative Datenerfassung – Die US-Infl ationsdaten
Seite 11 Impressum/Disclaimer
Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Sehr geehrte Damen und Herren,

wer sich das Kursgemetzel der vergangenen Monate vor
Augen hält, der kann nur zu dem Schluss kommen, dass der
Weltwirtschaft noch viel Ungemach bevorsteht. Denn wie
schlimm muss es um das Finanzsystem und die Weltwirtschaft
stehen, wenn die großen Notenbanken in einer konzertierten
Aktion ihre Leitzinsen senken und die Regierungen rund
um den Globus ein milliardenschweres Rettungspaket nach
dem anderen schnüren? Dieser Aktionismus signalisiert
eindeutig, dass es um das Eingemachte geht. Dabei dürfte
jedem klar sein, dass die Probleme nicht mit einer erneuten
Ankurbelung der Kreditvergabe oder niedrigen Leitzinsen
gelöst werden können. Schließlich waren es gerade zu niedrige
Zinsen und ein zu einfacher Zugang zu Krediten, die uns das
Überschuldungproblem und damit die Wurzel allen Übels
bescherten.

Die Währungen der Schwellenländer entwickeln sich entsprechend.
Der brasilianische Real brach seit Jahresbeginn um
29,7% ein, der mexikanische Peso um 11,7%, der südkoreanische

Won gar um 49%. Auch den südafrikanischen Rand hat es
schwer gebeutelt: Er verlor um 33,7% an Wert.

Der richtige Zeitpunkt zu einem längerfristigen Wiedereinstieg
könnte erst dann gekommen sein, wenn sich die Risikozuschläge
an den Geld- und Anleihemärkten wieder zurückbilden. Denn
das wäre der beste Indikator für eine Rückkehr zur Normalität.
Davon sind wir aber noch weit entfernt.

Entwicklung der Währungen im Vergleich
Ihr Jürgen Büttner




Makrodaten-Check
Wirtschaftsdaten: Man wundert sich ...

Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen
treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen.

Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die

Informationen für die Börsen bedeuten.

Montag:

Keine wichtigen Nachrichten.

Dienstag:

Der ZEW Konjunkturindex für Deutschland notiert im Oktober
bei -63,0. Im Monat zuvor hatte er noch bei -41,1 gelegen.
Den historische Mittelwert des Konjunkturindikators gibt das
ZEW mit +27,5 Punkten an. Die aktuelle konjunkturelle Lage
Deutschlands hat sich nach Angaben des ZEW auf -35,9 Zähler
verringert von noch -1,0 im Monat zuvor.

Die Konjunkturerwartung für die Eurozone verschlechterte
sich zum Vormonat um 21,8 Punkte und notiert im
Berichtsmonat bei nun -62,7 Zählern. Die aktuelle Konjunkturlage
im Euroraum verliert 34,7 Zähler auf nunmehr -44,7
Punkte.

Die Industrieproduktion ist im saisonbereinigten Monatsvergleich
im August um 1,1 % gestiegen. Im Vormonat war
die Produktion der Eurozonen-Industrie um 0,2 % gefallen. Im
Jahresvergleich hat die Produktion in der Industrie um 0,7 %
abgenommen nach zuvor -1,2 %.

Der US-amerikanische Haushalt zeigt im September einen
Überschuss in Höhe von 45,726 Mrd. US-Dollar. Erwartet wurde
ein Überschuss in Höhe von etwa 45 Mrd. US-Dollar. Ein Jahr
zuvor hatte das Plus in den Vereinigten Staaten bei 112,9 Mrd.
US-Dollar gelegen.

Mittwoch:

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind zum Vormonat
um 0,1 % gefallen. Die Jahresteuerung liegt bei 2,9 %.

Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex
für Deutschland hat sich im September gegenüber dem
Vorjahr um 3,0 % erhöht. Im Monatsvergleich kletterte der harmonisierte
Index um 0,1 %.

Die Jahresteuerung in der Eurozone liegt im September bei
3,6 %. Im Vormonat lag die jährliche Inflationsrate bei 3,8 %.
Die Jahresteuerung für den gesamten Bereich der EU liegt im

Berichtsmonat bei 4,2 % nach 4,3 % im Vormonat. Auf Monatssicht
liegt die Inflationsrate bei 0,3 %.

Die US-amerikanischen Erzeugerpreise sind im September
um 0,4 % gesunken. Damit war bereits gerechnet worden. Im
Monat zuvor waren die Preise der Erzeuger um 0,9 % gefallen.
Die Kernrate der US Produzentenpreise ist um 0,4 % gestiegen.
Erwartet wurde hier hingegen ein Anstieg im Bereich von 0,1
bis 0,2 % nach zuletzt noch +0,2 %.

Der US-amerikanische Umsatz im Einzelhandel ist im September
um 1,2 % zurückgegangen. Erwartet wurde jedoch nur
ein Umsatzrückgang um 0,5 bis 0,7 %. Im Vormonat war der
Umsatz des Einzelhandels in den Vereinigten Staaten um 0,4 %
gesunken, revidiert von zunächst veröffentlichten -0,3 %. Ohne
die Autoverkäufe ist der Einzelhandelsumsatz in den USA um
0,6 % zurückgegangen. Gerechnet wurde jedoch nur mit einem
Bereich von +/-0,0 bis -0,2 %. Einen Monat zuvor war ein Rückgang
um 0,9 % zu verzeichnen gewesen (revidiert von -0,7 %).

Der New York Empire State Index der New York Fed notiert
im Oktober bei -24,62. Im Vormonat hatte er noch bei -7,41 gestanden.
Erwartet wurde der Oktober im Bereich -8,5 bis -10.

Die US-amerikanischen Lagerbestände sind im August um
0,3 % gewachsen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,5 bis 0,6 %.
Die Umsätze sind gleichzeitig um 1,8 % zurückgegangen. Dies
war der stärkste Rückgang seit September 2006. Das Verhältnis
Lagerhaltung zum Umsatz (Inventories/Sales Ratio) liegt damit
in den USA bei 1,27.

Donnerstag:

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Beschäftigten in
Deutschland im Bereich des verarbeitenden Gewerbes insgesamt
im August um 2,3 % auf 5,4 Mio. gestiegen. Gleichzeitig
wurden -3,1 % weniger, nämlich insgesamt 646 Mrd., Arbeitsstunden
registriert. Die Entgelte stiegen im selben Zeitraum
um 4,4 % auf 17,879 Mrd. Euro.

Die US-amerikanischen Verbraucherpreise sind im September
unverändert geblieben. Erwartet wurde ein leichter Anstieg

Seite 2

Makrodaten-Check
um bis zu 0,1 %. Im Monat zuvor waren die Preise der Konsumenten
um 0,1 % gefallen. Auf das Jahr gesehen kletterten die
US Verbraucherpreise um 4,9 %.

Die Kernrate ist in den USA um 0,1 % gestiegen. Im
Vormonat hatte die Kernrate um 0,2 % zugelegt. Erwartet
wurde für September ein Plus im Bereich 0,1 bis 0,2 %. Gegenüber
dem Vorjahresmonat ist die Kernrate um +2,5 % geklettert.


Die Zahl der Erstanträge ist in den USA auf 461.000 gefallen.
Erwartet wurden 470.000 bis 475.000 neue Anträge nach zuvor

475.000 (revidiert von 478.000).
Die US-amerikanische Kapazitätsauslastung liegt im September
bei 76,4 %, verglichen mit rund 78 %, die aktuell erwartet
wurden. Damit wurde ein so niedriges Niveau erreicht, wie
seit Oktober 2003 nicht mehr. Im Monat zuvor hatte sie bei 78,7
% gelegen. Damit wurde der zuletzt veröffentlichte Wert unre


vidiert bestätigt.

Die US-amerikanische Industrieproduktion ist im September
um 2,8 % gefallen. Erwartet wurde ein Rückgang im Bereich
von 0,8 %. Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde der größte
Rückgang seit Dezember 1974 verzeichnet. Im Vormonat war
die Industrieproduktion in den Vereinigten Staaten um 1,0 %
zurückgegangen. Damit wurde der im letzten Monat veröffentlichte
Wert von -1,1 % leicht revidiert.

Der Philly Fed Index notiert im Oktober bei -37,5. Erwartet
wurde er im Bereich zwischen 0 und -5. Im Vormonat hatte er
noch bei +3,8 gestanden.

Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“)
sind in der letzten Woche um 79 Bcf auf 3.277 Bcf gestiegen. In
der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA
um 88 Bcf geklettert, im Vorjahr hatten sie bei 3.364 Bcf gelegen.


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MEDIA CENTER
s
Seite 3

Makrodaten-Check
Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories)
sind in der vorangegangenen Woche um 5,6 Mio. Barrel gestiegen,
nach zuvor +8,1 Mio. Barrel.

Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den
USA im Wochenvergleich um 7,0 Mio. Barrel ausgeweitet, nach
zuletzt einem Plus in Höhe von 7,2 Mio. Barrel.

Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das
Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten
Staaten erneut um 500.000 Barrel gefallen, nach schon
zuvor -500.000 Barrel.

Freitag:

Die Produktion im Baugewerbe ist im Bereich der Eurozone
im August um 0,1 % gestiegen.

Die Handelsbilanz der Euro-Zone weist in der ersten Schätzung
für August einen Defizit von -9,3 Mrd. Euro aus verglichen
mit einem Überschuss in Höhe von +1,5 Mrd. Euro ein Jahr zuvor.
Das Plus des Vormonats lag bei -2,0 Mrd Euro. Die Ausfuhren
sind im Berichtsmonat zum Vormonat saisonbereinigt um 0,6 %
gestiegen, die Einfuhren um 1,0 % zurückgegangen.

Die Zahl der Wohnbaubeginne liegt in den USA im September
bei 817.000 und ist damit um 6,3 % zurückgegangen.
Erwartet wurden 870.000 bis 880.000 nach noch 872.000 im
Vormonat. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten
895.000 nach unten revidiert.

Die Zahl der US-amerikanischen Wohnbaugenehmigungen
liegt im September bei 786.000, ein Minus von 8,3 % zum Vormonat.
Erwartet wurden 840.000 bis 845.000. Mit der aktuellen
Veröffentlichung fallen die Genehmigungen auf den niedrigsten
Stand seit November 1981 zurück. Im Monat davor waren
es 857.000 Wohnbaugenehmigungen in den USA gewesen.
Damit wurde der Vormonatswert von ehemals veröffentlichten

854.000 leicht nach oben revidiert.
Der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan
für die USA notiert im Oktober bei 57,5. Erwartet wurde
er im Bereich 65 bis 68. Im Vormonat hatte der Index noch bei
70,3 notiert.

Unser Kommentar:

Von der amerikanischen Wirtschaft kommen unverkennbare Rezessionssignale.
Der von der Universität Michigan und Reuters
erhobene Index für das Konsumentenvertrauen brach im Oktober
so stark ein wie noch nie. Das Barometer sank von 70,3 auf 57,5
Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit Juni.

Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 65,5 Punkte gerechnet.
Sein Rekordtief markierte der seit 1952 berechnete Index im Mai
1980 mit 51,7 Zählern. Es ist nicht mehr weit bis dahin. Auch die
Zahl der Hausbaubeginne sank im September um 6,3 Prozent auf

817.000 Einheiten und lag damit unter den Erwartungen. Die Baugenehmigungen
gaben um 8,3 Prozent auf 786.000 nach.
ZEW auf Rekordtief, die US-Industrieproduktion mit dem größten
Einbruch seit 1974, Absturz beim Philly Fed Index und beim Verbrauchervertrauen
in den USA, dazu ein stark rückläufiger US-Immobilienmarkt.
Sieht man sich die Wirtschaftsdaten dieser Woche
in der Gesamtheit an, dann muss man sich wundern, dass sich
die Aktienkurse noch einigermaßen über Wasser halten konnten.
„Katastrophal“ wäre noch eine Verniedlichung der Gemengelage.
Das deutet darauf hin, dass in dem gedrückten Kursniveau ein
Großteil an schlechten Nachrichten verarbeitet ist. Die nahende
Abgeltungssteuer und die stark gestiegene Geldmenge könnten
mittelfristig eine Erholungsrallye an den Aktienmärkten auslösen.
Aber man weiß nie, was dieser Krise noch alles einfällt – sicherheitshalber
würden wir deshalb alle Positionen knapp unterhalb
des Oktober-Tiefs per Stopp-Loss absichern.

Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern
raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen
Börsenbriefs, die in Kürze erscheint.

Anmeldemöglichkeit (1) :
Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs


Anmeldemöglichkeit (2) :
Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs


Zum Autor:

Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs
und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs.
Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die
Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden
Sie unter




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CFD Trading CFD Trading
CFD Profi-Trading


Solon AG – Bärische Stabilisierung
deutet weitere Abgaben an

Solon AG – Kürzel SOO1 (DE)– Aktuell: 24,91 Euro

Charttechnische Situation: Die Aktie von Solon stürzte in den vergangenen
Wochen mit dem Markt weiter ab. Es kam zu einem Test
der bei 20,09 Euro liegenden Unterstützung nachdem die 33,50 $
nicht mehr gehalten werden konnte. Die Stabilisierung oberhalb von
20,09 Euro stellt bisher nur eine bärische Formation, einen Wimpel
dar. Geht es daraus trendbestätigend zur Unterseite, dann sind Abgaben
bis zunächst 18,77 Euro, bei schwachem Gesamtmarkt auch
bis ind en Bereich 15,00 Euro möglich. Erst der anstieg über die 29,24
Euro würde das Chartbild wieder aufhellen.

Trading: Der Short-Einstieg bietet sich bei Solon bei einem Ausbruch
aus dem Aufwärtstrend der Vortage an. Eine Stopp-Sell-Order kann
entsprechend bei 23,40 Euro gesetzt werden. Absichern lässt sich
die Position in diesem Fall per Stopp-Loss bei 27,70 Euro. Es sollten
nicht mehr als 1 % des verfügbaren Kapitals in diesem Trade riskiert
werden.

Solon: Einstieg: Stopp-Sell-Order: 23,40 Euro
Stopp-Loss gesamt: 27,70 Euro
Risiko bis Stopp-Loss: - 18,38 %
Möglicher Gewinn bis 18,77 Euro (CRV ca. 1,08)
Möglicher Gewinn bis 15,00 Euro (CRV ca. 1,95)
Solon AG – Bärische Stabilisierung deutet weitere Abgaben an
Morgan Stanley: Einstieg: Stopp-Buy Order 20,28 $
Stopp-Loss gesamt: 16,90 $
Risiko bis Stopp Loss: 16,67%
Möglicher Gewinn bis 23,49 $ (CRV ca. 0,95)
Möglicher Gewinn bis 26,50 $ (CRV ca. 1,84)
Morgan Stanley – Zweiter Erholungsschub ist möglich
Morgan Stanley –
Zweiter Erholungsschub ist möglich


Morgan Stanley – Kürzel MS (US)– Aktuell: 19,03 $

Charttechnische Situation: Bei Morgan Stanley kam es im Zuge der
sich weiter verschärfenden Finanzkrise in den Vorwochen zu einem
Einbruch auf ein neues Tief. Bis auf 6,71 $ fiel die Aktie zurück, konnte
sich dann aber ebenso stark wieder erholen. Der Anstieg scheiterte an
der bei 23,49 $ liegenden Retracement-Widerstandsmarke. Zum ende
der vergangenen Woche kam es dann zu einem moderaten Rücksetzer,
welcher bereits am Freitag wieder gekauft wurde. Eine bullische
Kerzenformation wurde dabei ausgebildet, diese lässt kurzfristig noch
weiter steigende Notierungen möglich werden. Geht es über das Hoch
vom Freitag, dann ist ein Anstieg bis in den Bereich 23,49 $, später
26,50 $ möglich.

Trading: Ein Einstieg bietet sich bei Morgan Stanley via Stopp-Buy-
Order bei 20,28 $ an. Der Stopp-Loss kann unterhalb von 16,90 $ gesetzt
werden. Mehr als 1 % des verfügbaren Kapitals sollten in dieser
Position bei dem aktuellen Marktumfeld keinesfalls riskiert werden.



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Der GodmodeTrader Chartlehrgang
Der GodmodeTrader Chartlehrgang:
Grundlagen der Candlestick-Chartanalyse
Es waren die Japaner, die im 16. Jahrhundert eine Methode der
Technischen Analyse entwickelten, um Preise von Reiskontrakten
zu analysieren, die an der Börse Osaka gehandelt wurden. Die
Technik, derer sich die Japaner damals bedienten und auch
noch heute benutzen, nennt sich Candlestick-Chartanalyse und
entstand noch vor den heute vor allem im Westen gebräuchlichen
Balken- sowie Point & Figure-Charts.

Candlestick-Charts zeigen die Eröffnung, das Hoch, das Tief
und die Schlusskurse in einem Format, dass den modernen
Tagesbalken-Charts sehr ähnlich ist.

Artikel des Autors Steve Nison, welche die Candlestick-Charts
erklären, erschienen im „Futures Magazine“ im Dezember
1989 und im April 1990 – Sie sehen, dass es einige Zeit gedauert
hat, bis im Westen die östlichen Analyse-Methoden einem
breiteren Publikum nähergebracht wurden. Das bekannteste
Buch über das Thema Candlestick-Charts ist „Japanese
Candlestick Charting Techniques“ von dem eben beschriebenen
Autor Steve Nison. Es ist mittlerweile auch in deutscher
Sprache erschienen („Technische Analyse mit Candlesticks.
Alle wichtigen Formationen und ihr Praxiseinsatz“).

Manche Marktteilnehmer sind von Candlestick-Charts fasziniert.
Vielleicht, weil sie das lang vergessene asiatische Geheimnis
der Investment-Analyse präsentieren. Andere Investoren
werden von dieser Mystik abgeschreckt. Unabhängig von ihren
Gefühlen über die Mystik der Candlesticks Charts empfehlen
ich Ihnen, ihren Nutzen aus der Candlestick-Chartanalyse
zu ziehen.

Candlestick-Charts illustrieren Angebot- und Nachfragekonzepte,
die durch die klassischen Technischen Analyse-Theorien


definiert werden nämlich auf eine visuell sehr ansprechende
Art und Weise, dazu im weiteren Verlauf dieser Lesson mehr.

Da Candlestick-Charts die Relation zwischen Eröffnungs-,
Hoch-, Tief-und Schlusspreisen anzeigen, können sie nicht
mit Wertpapieren verwendet werden, die nur Schlusskurse
beinhalten. Sie sollten auch nicht bei solchen Wertpapieren
angewendet werden, denen die Eröffnungskurse fehlen.

Die Bewegung vom Eröffnungskurs zum Schlusskurs bildet
den Kerzenkörper, siehe Abbildung 1. Der Kerzenkörper ist
schwarz, wenn der Schlusskurs unter dem Eröffnungskurs liegt,
und der Tagesverlauf somit negativ war. Liegt der Schlusskurs
oberhalb des Eröffnungskurses, ist der Kerzenkörper weiß. [Die
Japaner benutzen statt weisser rote Kerzen. Manchmal sehen
Sie jedoch in einem Chart rote und weisse Kerzen, die roten
Candlesticks nehmen in diesem Fall meistens die Stelle der
schwarzen Candlesticks ein, doch lassen Sie sich nicht verwirren:
Es ist aus den Trendbewegungen leicht ersichtlich, wie der
jeweilige Chartanwender die Farbkennzeichnung verwendet
hat]. An dieser Stelle wird schon ersichtlich, dass sowohl der Eröffnungskurs
als auch der Schlusskurs für die Analyse der täglichen
Kursbewegungen sehr wichtig ist.

Die Kursbewegungen oberhalb und unterhalb des Kerzenkörpers
werden als oberer und unterer Schatten bezeichnet. Es
gibt noch andere Bezeichnungen für den Schatten. So wird die
Linie von der Oberkante des Kerzenkörpers bis zum Höchstkurs
auch Docht genannt. Umgekehrt wird die Linie von der
Unterkante des Kerzenkörpers bis zum Tiefstkurs auch Lunte
genannt. Je nachdem, wie weit die Höchst- beziehungsweise
Tiefstkurse vom Kerzenkörper entfernt sind, sind die Schatten
entsprechend lang oder kurz.

Candlestick-Charts können auf Charts mit allen Intervallen angewendet
werden, es spielt also keine Rolle, ob Sie Wochen-,
Tages- oder auch Intraday-Charts für die Analyse verwenden.

Im Vergleich zu den Barcharts stellen sich Candlestick-Charts
wie in der nachfolgenden Abbildung 2 dar.

Wichtige Candlestick-Chart Patterns und Analyse

Die Candlesticks werden einzeln nach ihren Formen und gemeinsam
mit anderen Kerzen analysiert und gedeutet. Dabei

Seite 6

Der GodmodeTrader Chartlehrgang
werden verschiedenen Kombinationen unterschiedlich gestalteter
Kerzen Namen sowie Bedeutungen für den weiteren
Verlauf der Kurse zugeordnet. Eine japanische Candlestick-
Formation kann aus einer einzelnen Kerze oder einer Kombination
aus mehreren, normalerweise nicht mehr als fünf, Kerzen
bestehen.

Die meisten Candlestick-Formationen deuten den Stillstand
eines Trends oder eine Trendumkehr an. Candlestick-Formationen,
die auf die Fortsetzung eines Trends hindeuten,
sind relativ selten. Die Interpretationen einer Trendumkehr
in einem Candlestick-Chart hängt sehr mit dem Chartmuster
einer Trendumkehr in der Barchart-Analyse zusammen. So
kann beispielsweise ein Key-Reversal-Day in einem Barchart
auch von einem Bullish-Belt-Hold beziehungsweise einem
Bearish-Belt-Hold in einem Candlestick-Chart dargestellt werden,
siehe Abbildung 3.

Ein wichtiger zu beachtender Punkt bei der Beurteilung, ob
eine Formation bullish oder bearish ist, ist die Trendrichtung

des Marktes vor Ausbildung der Formation. So können zum
Beispiel in einem Aufwärtstrend keine bullishen Umkehrformation
entstehen. Zwar können die Candlesticks einer
bullishen Formation gleichen, doch wenn der Trend abwärts
gerichtet ist, handelt es sich nicht um eine bullishe japanische
Candlestick-Formation. Genauso können Candlesticks
in einem Abwärtstrend keine bearishe Formation besitzen.
Aufgrund dessen müssen Sie den Trend bestimmen, bevor Sie
eine japanische Candlestick-Formation effektiv nutzen können.


Grundsätzlich dürfen von der Chandlestick-Charttechnik keine
unumstößlichen Gesetzmäßigkeiten erwartet werden, denen
der Kurs folgen muss.

Vielmehr liefert die Technik der Candlestick-Charts ein momentanes
Stimmungsbild der Börsenteilnehmer. Und darin
besteht auch die große Beliebtheit von Candlestick-Charts. Sie
kommt nämlich ohne eine zeitliche Verzögerung bei der Bestimmung
von Signalen aus und stellt auf eine sehr plastische
Weise das Anlegerverhalten inklusive einer entsprechenden
Voraussage über zukünftige Kursrichtungen dar - ausgedrückt
durch das Verhältnis von Eröffnung, Hoch, Tief und Schluss.

In diesem Sinne ist die Candlestick-Chartanalyse ein wichtiges,
visuell ansprechendes Trading-Tool, das sich auch sehr gut mit
anderen Analyseinstrumenten kombinieren lässt.

Die japanische Literatur verweist konstant auf zirka 40 Candlestick-
Umkehrformationen. Sie variieren von einzelnen Kerzen
bis hin zu komplexeren Formationen von bis zu fünf Kerzen,
die weniger beziehungsweise sehr signifikant sein können.

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Major Currencies: EUR/JPY, USD/CHF
Euro gegenüber japanischem Yen –
Weiterhin anfällig für ...

EUR/JPY Kurs: 137,64 JPY
Tageschart (log) seit 14.03.2008 (1 Kerze = 1 Tag)


Rückblick: Der Euro markierte gegenüber dem Yen nach
einer langfristigen Aufwertungsphase ein Mehrjahreshoch
bei 169,96 JPY im Juli 2008 und startete eine deutliche
Abwärtskorrektur. An der Kreuzunterstützung bei 147,73
JPY vollzog EUR/JPY im September eine kurze Kurserholung,
bevor mit dem anschließenden Rückfall unter 147,73 JPY
und dem damit verbundenen Verkaufsignal ein extremer
Kursrutsch startete. EUR/JPY verlor in den letzten Wochen
massiv an Wert und rutschte unter die 140,92 JPY Marke
zurück. Damit ist ein weiteres Verkaufsignal aktiv. Aktuell
konsolidiert das Währungspaar unterhalb dieser Marke
seitwärts. Das kurzfristige Chartbild ist bärisch zu werten,
das mittelfristige ist ebenfalls stark angeschlagen.

Charttechnischer Ausblick: So lange der Euro gegenüber
dem Yen unterhalb der mittelfristig zentralen Schlüsselstelle
bei 140,92 JPY notiert, bleibt er anfällig für weitere
Kursrücksetzer. Prinzipiell könnte die Kurserholung in Kürze
beendet und eine weitere Abwärtswelle gestartet werden.
Unterhalb von 132,00 JPY werden Abgaben bis 125,68 und
darunter ggf. 119,60 JPY wahrscheinlich. Geht es hingegen
wieder signifikant über 142,00 JPY, wäre eine Erholung
bis 145,27 und darüber ggf. 147,73 JPY möglich. Neue
Kaufsignale würden aber erst bei einer Rückkehr über 151,00
JPY entstehen.

US-Dollar gegenüber Schweizer Franken –
Kommt noch ein Kaufsignal oder ...

Rückblick: Der US-Dollar befindet sich gegenüber dem
Schweizer Franken in einer langfristigen Abwertungsphase,
welche nach heftigen Abschlägen Mitte März 2008 bei 0,9614 USD/CHF Kurs: 1,1357 CHF
CHF ihr vorläufiges Ende fand. Dort bei 0,9614 CHF startete eine Tageschart (log) seit 12.03.2008 (1 Kerze = 1 Tag)
Kurserholung in zwei Etappen, welche das Währungspaar bis auf
ein Zwischenhoch bei 1,1419 CHF im Bereich einer langfristigen
Pullbacklinie sowie des langfristigen Abwärtstrends ansteigen
ließ. Nach einem Kursrücksetzer an die EMAs (EMA200, EMA50)
im September tendierte das Währungspaar wieder aufwärts und
konsolidiert jetzt unterhalb der Widerstandselemente bei 1,1385

- 1,1477 CHF. Das kurzfristige Chartbild hat bullische Tendenz.
Charttechnischer Ausblick: Kurzfristig stellt sich beim US-
Dollar in Franken weiterhin die Frage, ob der aktuelle Kursanstieg
nur ein bärischer Rücklauf an das letzte Ausbruchslevel der
langfristigen Pullbacklinie (grün) darstellt oder ob es sich um
den Start einer mittelfristigen Aufwärtsbewegung handelt.
Aktuell notiert USD/CHF am Schlüsselbereich. Gelingt jetzt
eine nachhaltige
bild von nem ep mit carbonhaube? - Friday, 1. August 2008
Die CFC Folie ist auch recht teuer,aber leider kommt die Optik nicht an Echt-Carbon ran.
Würde nur echtes Carbon für den Innenraum verwenden und eine Carbonhaube kaufen,alles andere wirkt einfach nur billig.

In der Folie fehlt einfach das Plastische und man sieht,dass es nur aufgeklebt ist.
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